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auf dem Internetauftritt der Gesellschaft für Pferdemedizin! Wir freuen uns, interessierten Tierärzt!nnen aktuelle fachliche Informationen wie Leitfäden und Aufklärungsmaterial zur Verfügung zu stellen. Laden Sie unsere Röntgenapp herunter und testen Sie die digitale Kaufuntersuchung. Oder starten Sie jetzt eines von vielen interessanten Web Seminaren. Dort finden Sie auch unsere erfolgreiche Podcast-Staffel, die Sie gerne auf Ihrer Praxishomepage zur Kundenbindung verlinken können. Aktuelle News und Veranstaltungsankündigungen finden Sie direkt auf der Startseite.
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Am 22.04.2026 um 18.30 Uhr startet das neue Fortbildungsformat der GPM durch! Und Sie sind hoffentlich dabei! Das GPM Public Viewing ist konzipiert als Crossover zwischen den Stammtischen bzw. Regionaltagungen und den GPM-Webinaren. Bundesweit treffen sich an den 20 Veranstaltungsorten die Kolleginnen und Kollegen der Umgebung und schauen gemeinsam den live gestreamten Vortrag zum neuen Röntgenleitfaden 2026 von der Vorsitzenden der Röntgenkommission Dr. Maren Hellige. Im Anschluss beantwort sie Ihre Fragen live. Anschließend können Sie sich bei einem kleinen Snack mit den Nachbarkolleg!nnen austauschen. Endlich mal wieder die Gemeinschaft spüren, anstatt allein im stillen Kämmerlein zu sitzen! Suchen Sie gleich den nächstgelegenen Veranstaltungsort aus und melden sich HIER an! Anmeldeschluss ist der 19.04. um 18.00 Uhr! Danke an die Firma Boehringer Ingelheim für die Unterstützung der nächsten Innovation aus dem Team der GPM. Ein besonderer Dank geht an die Veranstaltungsorte, die bereit sind, dieses neue Format mit uns auszutesten! Dies sind: Tierklinik Alt-Sammit, Pferdeklinik Bargteheide, TiHo Hannover, FU Berlin, Uni Leipzig, LMU München, Kaminabend Stefan Lübcke, Pferdeklinik Duisburg, Pferdeklinik Equitales, Pferdeklinik Hochmoor, Pferdezentrum Stepahnsmühle, Tierklinik Kaufungen, Tierklinik Lüsche, Pferdeinternist - Dr. Bianca C. Schwarz (in den Räumlichkeiten der Tierärztlichen Gemeinschaftspraxis Dausend & Weyand-Regge), Dip ECEIM, Pferdeklinik Ludwigshafen, Tierklinik Telgte, Tierklinik Gessertshausen, Pferdeklinik am Kirchberg, Tierarztpraxis Ottersberg
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Veranstaltungen
Tierklinik Lüsche Datum 15.04.2026 10:00 Uhr |
News
Podcast
Brauchen wir eine Gewichtsbegrenzung im Reitsport?
Live von der Messe "Passion Pferd" im Dezember 2025 Diese Folge ist eine Live-Produktion von der Messe "Passion Pferd" im Dezember 2025. Gemeinsam mit Prof. Karsten Feige und Dr. Willa Bohnet von der Tierärztlichen Hochschule Hannover sprechen wir über ein Thema, das im Reitsport seit Jahren intensiv diskutiert wird – und gleichzeitig oft emotional aufgeladen ist: es geht um die Frage nach einer Gewichtsbegrenzungen und den verantwortungsvollen Umgang mit der Belastbarkeit unserer Pferde. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Reitergewicht auf Anatomie, Biomechanik und Wohlbefinden des Pferdes auswirkt. Dabei wird deutlich: Nicht allein die Zahl auf der Waage ist entscheidend. Auch Faktoren wie Sitzqualität, Balance, Ausbildungsstand des Reiters, Trainingszustand des Pferdes, Alter, Körperbau und Sattelgewicht spielen eine wichtige Rolle. Die Folge beleuchtet außerdem: - warum ein gut ausbalancierter, schwererer Reiter unter Umständen weniger belastend sein kann als ein leichter Reiter, der gegen die Bewegung arbeitet, - welche wissenschaftlichen Richtwerte zur Tragfähigkeit von Pferden diskutiert werden, - woran man körperliche oder verhaltensbezogene Anzeichen von Überforderung erkennt, - weshalb auch übergewichtige Pferde ein wichtiger Teil dieser Diskussion sind, - und wie offen, sachlich und verantwortungsvoll über Reitergewicht gesprochen werden kann. Eine Folge über Tierwohl, Eigenverantwortung und die wichtige Frage: Was ist fair gegenüber dem Pferd? <iframe src="https://pferdemedizin-heute.podigee.io/40-neue-episode/embed?context=external&theme=default" style="border: 0" frameBorder="0" height="150" width="100%"></iframe>
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News
Equine Infektiöse Anämie im Wartburgkreis festgestellt
Bei einem Pferd im Wartburgkreis wurde ein Fall der Equinen Infektiösen Anämie (EIA), auch Ansteckende Blutarmut der Einhufer genannt, amtlich festgestellt. Der Nachweis der Erkrankung erfolgte durch das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz und wurde durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt. Durch das zuständige Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt wurden die erforderlichen tierseuchenrechtlichen Maßnahmen eingeleitet. Dementsprechend erfolgen Untersuchungen empfänglicher Tiere im Umkreis von einem Kilometer um den Ausbruchsbetrieb. Des Weiteren wurde mit epidemiologischen Ermittlungen durch die zuständigen Behörden begonnen, um eventuelle Kontakttiere zu identifizieren. Diese Recherchen sind sehr aufwendig und erfolgen auf der Basis der schriftlichen Aufzeichnungen der Zu- und Abgänge der gehaltenen Tiere, zu denen Betriebe, die Pferde oder Pferdeartige (Esel, Zebras) halten, seit April 2021 durch das EU-Tiergesundheitsrecht verpflichtet sind. Die Equine Infektiöse Anämie ist weltweit verbreitet und kommt gehäuft in Asien, Osteuropa und Südamerika vor. In Deutschland tritt sie sporadisch auf. Seit 2010 wurden bundesweit 72 Fälle der Equinen Infektiösen Anämie gemeldet (Quelle: webTSN, Stand 24. März 2026). In Thüringen wurde die Tierseuche zuletzt im Dezember 2011 bei einem Pferd nachgewiesen. Für den Menschen ist die Erkrankung ungefährlich. Das Thüringer Sozialministerium ruft Halterinnen und Halter entsprechender Tiere auf, bei unklaren Krankheitsanzeichen zügig tierärztlichen Rat hinzuzuziehen. Besteht ein Seuchenverdacht ist das zuständige Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt umgehend zu informieren. Die Erkrankung ist gemäß der Verordnung über die Meldung von Seuchen bei Tieren (Tierseuchenmeldeverordnung) meldepflichtig. Weiterführende Erläuterungen: Bei der Equinen Infektiösen Anämie handelt es sich um eine Viruserkrankung, die Tiere der Familie der Equidae (Pferde und Wildpferde, Esel, deren Kreuzungen sowie Zebras) betrifft. Die klinische Erkrankung kann sich in akuter oder chronischer Form mit jeweils vereinzelt tödlichen Verläufen manifestieren. Eine akute Verlaufsform äußert sich unter anderem mit Fieber, Apathie, Bewegungsschwäche und Punktblutungen auf den Schleimhäuten und der Lidbindehaut. Die chronische Form tritt in Verbindung mit wiederkehrenden Fieberschüben, Konditionsverlust sowie Ödembildung am Bauch und den Extremitäten auf. Infizierte Tiere bleiben lebenslang Virusträger und stellen somit eine potentielle Infektionsquelle dar. Eine Behandlungs- und Heilungsmöglichkeit gibt es nicht. Die Übertragung der Equinen Infektiösen Anämie erfolgt entweder durch direkten Kontakt infizierter Tiere oder durch blutsaugende Insekten. Pressemitteilung des Freistaats Thüringen
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